Alle Beiträge von Markus & Knut

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Wir sind dann mal weg …

Leider sind wir erst viel später losgekommen als ursprünglich geplant hatten. Jetzt stehen wir unter dem Siegestor in München Schwabing. Gleich geht es los. Das Wetter will wie es ausschaut leider heute nicht so mitspielen aber das ist egal. Wir werden uns so oft es geht via Blog melden, kann allerdings sein, das wir ab und zu einfach kein Netz haben. Also dann und auf bald in München.

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Ein Tag vor der Tour …

Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch, man träumt und schwärmt im Leben nur all zu oft vor sich her, kommt dabei vom hundertsten ins tausenste. Entwickelt “Pläne”, Bilder entstehen im Kopf, die Mundwinkel gehen nach oben – und am Ende fällt der Satz “irgendwann mach ich das mal” und dann gibt man immer noch ein “aber” hinzu.

Man merkt allerdings mit der Zeit, das dieses “irgendwann” genauso ein sinnloses und überflüssiges Wort wie “eigentlich” oder “vielleicht” war bzw. ist, weil das “hier und jetzt” in diesen Wörtern keinen Raum zum atmen findet.

Es geht gar nicht darum bestimmte Dinge umbedingt tun oder schaffen zu müssen, jedoch darum einige zumindest zu versuchen. Die Träume die wir haben kann niemand anderer für uns leben außer wir selbst. Und genau das werden wir jetzt tun.

Heute hat Knut seine Maschine bekommen. Ein paar Dinge sind zwar noch zu tun so kurz vor Tourstart, z.B. Kameras einrichten, Funk einbauen, das letzte Equipment verstauen usw., aber das wird schon alles.

Morgen zwischen  7 Uhr und 8 Uhr geht es  vor dem Siegestor in München Schwabing los. Weil wir sicherlich ohnehin nicht so viel schlafen werden ist das ein oder andere Bier heut abend sicherlich noch drin. Vorfreude schönste Freude – die Maschinen sind gepackt und aufgetankt – morgen ist es so weit.

Ideen und Träume zu haben ist eine wunderschöne Sache – jedoch das Gefühl, wenn man sie sprichwörtlich beginnt zu leben – das ist unbeschreiblich!

“Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen.”
(Josephine Baker)

In diesem Sinne …

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Die erste Maschine ist gepackt …

Obwohl wir schon das ein oder andere weg gelassen haben, kommt doch so einiges zusammen. Inklusive Fahrer kommt man pro Maschine mit allem drum und dran auf ca. 400kg die bewegt werden wollen. Ab- und aufsteigen ist da gar nicht mehr so trivial. Fühlt sich alles “ein wenig” anders an mit so viel Zuladung, aber das wird sich sprichwörtlich schon einfahren.

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Nur noch ein paar Tage …

Bald ist es so weit. Jetzt sind es nur noch ein paar Tage bis wir auf große Tour gehen. Die restliche Ausrüstung sollte bis zum Ende der Woche eintreffen und am kommenden Wochenende werden schon einmal die Maschinen Probe gepackt.

Ursprünglich hatten wir geplant von Berlin aus los zu fahren (Knut). Wie wir merken müssen ist es vor Tour Beginn allerdings doch noch ein wenig stressiger geworden als gerdacht, so daß wir den Start nach München verlegen werden, um das nächste Woche alles ein wenig entspannter angehen zu können.

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Fotoausrüstung immer griffbereit …

Wohin mit der Kamera bei so einer Tour? Man will ja nicht immer absteigen, im Gepäck wühlen oder den Rucksack absetzen. Von daher  fragten wir uns – warum nicht den Tankrucksack ein wenig umbauen? Sicherlich, man bekommt mittlerweile so etwas auch zu kaufen, allerdings kann man mit ein paar Handgriffen sich selbst ganz gut weiter helfen.

Was man dazu benötigt:
Tankrucksack,
Rasterschaumstoffplatten
(eine selbstklebend – beide 6cm dick)
Cutter,
Stift (z.B. dicker Folienmarker)
Kamera und ein wenig Augenmaß

Was ist zu tun (dauert ca. 10 min):
- Innenmaße des Tankrucksack passgenau vermessen und beide Rasterschaumstoffplatten entsprechend zuschneiden
- Kameraausrüstung (bei mir Kamera inkl. Objektiv, ein Tele und Micro) zusammen auf eine der Rasterschaumstoffplatten legen und mit dem Stift die Konturen wie an einer Schablone eng entlang führen
- angezeichnete Rasterschaustoff Elemente vorsichtig entfernen (am besten von innen nach außen damit man schrittweise noch einmal kontrollieren kann, ob es auch nicht zu groß wird)
- wenn alles paßt, beide Rasterschaustoffplatten verkleben
- gegebenenfalls Unebenheiten im Tankrucksack durch zusätzichen Schaumstoff ausgleichen (bei mir hat es zum Glück gleich gepaßt)
- und ab damit in den Tankrucksack, das wars
- fertig ist der Fototankrucksack

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Die Planung ist abgeschlossen …

Die Planung ist abgeschlossen. Insgesamt werden es ca. 7166 km, welche wir in 23 Etappen fahren werden. Zwei Ruhetage sind vorgesehen, wobei wir einen kompletten Tag in Istanbul und einen in Rom verbringen werden. Etwa 1000 km sind als Offroad geplant, ob fahrbar oder nicht muß man vor Ort sehen.

Unsere Reise führt uns durch 9 Länder – Österreich, Slovenien, Kroatien, Montenegro, Albanien, Griechenland, Türkei, Bulgarien und Italien, wir kreuzen 9 Nationalparks und werden ca. 100 Liter Trinkwasser und 500 Liter Benzin pro Person verbrauchen – so erst einmal der grobe Überblick.

Wir zählen schon die Tage – in 3 Wochen  geht es los.
Details zur Tour findet ihr hier

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Die Hintour steht fest …

Die Hintour ist nun endlich komplett durchgeplant. Sollten die Straßenverhältnisse es hergeben, so werden es ca. 3411 km, welche wir in 10 Etappen fahren. 800 km sind hierbei komplett als Offroad geplant, ob es fahrbar ist wie gedacht werden wir einfach sehen.

Weitere 700 km werden wir komplett entlang von traumhaften Küstenstraßen in Kroatien, Montenegro, Albanien, Griechenland sowie innerhalb der Türkei fahren. 5 Nächte davon werden wir im Zelt verbringen und die weiteren in Pensionen die wir uns vor Ort suchen.

Dabei werden wir insgesamt durch 6 Nationalparks fahren, 8 Länder passieren, geschätze 50 Liter Trinkwasser und ca. 250 Liter Benzin pro Person verbrauchen.

Details zur Hintour:

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Momentan sind wir dabei, noch die letzten Etappen zu planen …

Es zeigt sich, dass es nicht immer leicht ist, die mögliche Route
einigermaßen zu planen, da wir uns nicht auf die Straßenverhältnisse vor Ort vorbereiten können. Alles lässt sich ohnehin nicht in Stein meißeln, so ist es ja auch gar nicht gedacht. Wir lassen uns einfach mal überraschen.

Parallel sind wir noch dabei, das Equipment zu checken und vorallem zu testen. Ganz schön viel was da so alles zusammen kommt.